Reiseberichte zum Tag "miami"

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Florida Miami

Region: Florida > Miami

Reisekategorie: Andere Erlebnisse

Reisedatum: 14.01.2008 - 14.01.2008

Erstellt am:18.02.2008

Userzugehörigkeit: Ronny

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Tags: miami, seaquarium, delfine

Besuch Miami Seaquarium

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Besuch Miami Seaquarium: Miami Seaquarium
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Wir fuhren Richtung Südmiami, wo sich das Seaquarium am 4400 Rickenbacker Causeway in Key Biscayne (einer vorgelagerten Insel) befindet. Es war leicht zu finden, alles ist gut beschildert. Geoeffnet ist es jeden Tag von 9:30 bis 18 Uhr.

Das Gelaende ist 24 Hektar gross. Miami Seaquarium ist im Privatbesitz und beheimatet 10.000 Fische aus ueber 400 Arten, 35 Tiere aus 6 verschiedenen Saeugetier-Arten und 500 Wirbellose aus 50 Arten.

Miami Seaquarium sponsort auch Filme, publiziert Lehrmaterial und besitzt eine Riesen-Buecherei fuer Meereswissenschaften.

Mehrere Tieraerzte kuemmern sich um das Wohlbefinden der Tiere und auch Forschung wird gross geschrieben. Zusammen mit der Miami's Rosenstiel School of Marine & Atmospheric Sciences werden viele Forschungsarbeiten ueber Meerestiere und deren Lebensraum verfasst.

Auch ein Notfall-Team zur Rettung von in Not geratenen Meeresbewohnern ist 24 Stunden pro Tag einsatzfaehig.

Im Miami Seaquarium angekommen, erlebten wir die erste nette Ueberraschung: schon allein das Parken kostet $4.00. Auf einem unbewachten Parkplatz.

Und dann der Eintritt!!!! Fuer 2 Erwachsene bezahlten wir inclusive Steuern ganze $44.00 (vierundvierzig!!!).

Da blieb uns mal erst die Spucke weg.

Wir betraten also die Attraktion aller Attraktionen.

Das Gelaende ist kreisfoermig angelegt, sodass man alle Stationen abklappern kann, ohne etwas auszulassen.

Im Prospekt, das man an der Kasse bekommt, ist eine uebersichtliche Karte mit Kurzbeschreibungen zu finden und man erfaehrt die Startzeiten aller Shows.

Der Rundgang begann mit der "Dolphin Lobby", einem riesigen Aquarium, in dem man dutzende Delphine sowohl von unter Wasser als auch ueber Wasser betrachten konnte. Das war recht nett, da diese uebermuetigen Kreaturen oft in Wahnsinnsgeschwindigkeiten an den Fenstern vorbeischwammen und auch ueber Wasser geht es immer rund.

Im Gang rund um den Tank konnte man kleiner Aquarien mit diversen Meeresbewohnern (und Erlaeuterungen dazu) bewundern.

Dann gings weiter nach links zum "Reef Aquarium", einem weiteren Riesen-Rund-Aquarium (1,703,000 Liter!!!), wo sich unzaehlige Meeresbewohner nebeneinander tummeln. Dort sieht man alles von Muraenen angefangen, ueber Wasser-Schildkroeten, die buntesten Tropenfische in jeder Groessenordnung, bis zu Haien und Rochen. Um 10:10 gab es dann dort die erste Praesentation: ein Taucher fuetterte die hungrigen Gesellen und es herrschte ein reges Gedraenge um's Essen. Ganz nett, nicht besonders aufregend.

Sofort nach Ende ging's wieder zurueck zur "Dolphin Lobby", da dort die Flipper Show stattfand. Das war ganz nett, viele lustige Kunststuecke, atemberaubende Schnelligkeit, kennen wir ja alle.

Und weiter ging's zum "Manatee Exhibit". Dort finden sich zahlreiche Seekuehe, die im Seaquarium gesundgepflegt werden. Leider sind diese putzigen Meerestiere in Florida extrem gefaehrdet. Sie sind gerne in den waermeren Kanaelen zu finden, wo verantwortungslose Bootsbesitzer trotz Geschwindigkeitsbegrenzungen dahinrasen wie die Bloeden. So werden viele Manatees Opfer der Schriffsschrauben, die ihnen fuerchterliche Wunden zufuegen.

Das Manatee Exhibit besteht aus 2 kleinen Tanks, in denen sich 5 Manatees tummelten. Viel Bewegung machen diese Kolosse ja eh nicht, aber die Becken glichen eher einer Badewanne als sonst was.

In den Erlaeuterungen zu den Manatees laesst sich auch lesen, dass gesundgepflegte Tiere, die in der Natur ueberlebensfaehig sind, wieder freigelassen werden.

Dann ging's weiter in der Runde durch die "Faces of the Rain Forest". Da ging's laut zu!!! Dutzende Papageien. Von Blaustirn- und Gelbstirn-Amazonen, Graupapageien, Aras in blau und rot und gelb bis hin zu kleineren Papageien war alles vertreten. Die kleineren Papageien waren in Volieren, die groesseren sassen auf den tropischen Pflanzen. Dazwischen, von einem Holzzaun umgeben, dutzende Schildkroeten und ein Riesen-Iguana.

Und schon war man wieder draussen ...

Der naechste Stop war die Flipper-Show. Sie findet in genau jener Lagune statt, die wir alle aus der Serie "Flipper" kennen! Dort konnte man wieder die Kunststuecke bewundern, die Flipper und seine 4 Freunde auffuehrten.

Dann kamen wir ins "Tropical Wings Aviary". Das war nur noch zum Lachen. Man konnte rund um das Aviarium herummarschieren, in dem sich ganze VIER Kleinpapageien tummelten. Wir brauchten eine ganze Weile, bis wir diese kleinen Quasselstrippen fanden ...

Mehr versprachen wir uns dann vom "Shark Shack", wo wir gerade zur Fuetterungszeit hinkamen. Ein Trainer?/Futterknecht erzaehlte einiges ueber diese Meerestiere, waehrend er einen Futterbrocken nach dem anderen in den runden Kanal warf, in dem sich ca. ein dutzend Haie tummelten.

Das war jedoch die schwaechste Haifisch-Fuetterung, die ich jemals gesehen habe. Offensichtlich werden diese Haie extrem gut gefuettert, da sie es nicht besonder eilig hatten, die Bissen zu schnappen.

Die naechste nette Ueberraschung erlebten wir, als wir etwas zum Essen suchten. Ueber die Haelfte aller Futter-Buden war ZU!!! Und das in der Hauptsaison zu Mittag!!! Man fand schliesslich einen Hot Dog Stand, wo das Wuerstchen mit Brot $4.00 kostete.

Wieder durch den halben Park getrabt ... und dann ging's weiter mit der "Discovery Bay". Diese war zweigeteilt. In der einen Haelfte lagen ca. 2 Dutzend Alligatoren faul im Sand bzw. im seichten Wasser herum. In der zweiten Haelfte tummelten sich riesige Wasserschildkroeten zwischen Fischen herum und auf der kleinen Halbinsel lagen 3 Rehe.

Daher also die strikte Trennung von den Alligatoren ...

Nun waren wir also schon fast 3 Stunden am Weg.

Als naechstes die Seeloewen. Diese putzigen Gesellen schwammen zu dritt in einem nicht allzu grossem Becken herum. Um 12:00 hatten wir die Fuetterung verpasst. Allerdings stellte sich heraus, dass wir nicht allzu viel verpasst hatten, da eine winzige Tuete $3.00 kostete!!!!

Doch nun war es Zeit zur Killerwal und Delphin Show zu gehen. In einem kleinen Becken tummelten sich Lolita, der Killerwal und 3 Delphine. Wir warteten ca. 15 Minuten und dann fing die Show endlich an. Laute Musik, bloedes Mitgeklatsche, dazwischen Erlaeuterungen von den Trainern und Kunststuecke von den Delphinen und Lolita.

Lolita sprang einige Male hoch in die Luft, und landete dann mit einem Riesenpflatsch wieder im Wasser. Dabei wurde natuerlich von der 1. bis zur 8.Reihe alles durchnaesst.

Die Show war eigentlich recht beeindruckend, besonders die hohen Geschwindigkeiten, die sowohl die Delphine als auch Lolita erreichten.

Es war sicherlich mein allerletzter Besuch im Miami Seaquarium, denn seit meinem ersten Besuch vor 15 Jahren hat sich dort nichts geändert, bzw. es wurde nichts erneuert. Nur die Preise sind absolut gesalzen.Zusammenfassend kann ich nur sagen: fuer die gesalzenen Preise haette ich auf jeden Fall mehr erwartet.

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Flipper in Action