North Dakota

Karte von North Dakota Zurück zu USA-Übersicht

Hauptstadt
Bismarck

Kürzel
ND

Fläche
178.6472 km²

Bevölkerung
648.200

Fremdenverkehrsamt
http://www.ndtourism.com

Staatssong/Hymne
North Dakota Hymn / James W. Foley

Staatssong/Hymne

Allgemeines

Allgemeines
Allgemeines
Allgemeines

North Dakota (deutsch: Nord-Dakota) hat rund 650.000 Einwohner (etwa vergleichbar mit Bremen), die sich über eine Landfläche von 178.647 km2 (etwa halb so groß wie Deutschland) verteilen.Der Staat trat 1889, zusammen mit South Dakota, als 39. Staat den USA bei. Hauptstadt ist Bismarck (benannt nach dem deutschen Kanzler), die größte Stadt ist Fargo. North Dakota („The Sioux State”oder auch „The Peace Garden State”) liegt im Norden der Vereinigten Staaten und grenzt an Kanada sowie die Staaten Montana,Minnesota und South Dakota. In North Dakota liegt das geographische Zentrum Nordamerikas.

Die Spuren legendärer Gestalten der US-amerikanischen Geschichte führen nach oder durch North Dakota. Möglicherweise gibt es sogar irgendwo im Westen des Staates ein bestimmtes Fleckchen Erde, das sowohl Lewis und Clark, Sakakawea, General Custer, Häuptling Sitting Bull und Präsident Theodore Roosevelt irgendwann einmal im Laufe ihres Lebens betraten. Ob man nun ihren Fußstapfen folgt und in die Vergangenheit eintaucht oder sich selbst einen Pfad durch die Wildnis bahnen möchte, um herauszufinden,was North Dakota heute zur lebenden Legende macht: Der Spaß ist in North Dakota so endlos wie die Prärie. Erfreulicherweise können Reisende den Staat heute an vielen Stellen noch genau so erleben wie Reisende vor hundert und mehr Jahren, denn nicht nur die Natur blieb vielerorts unverändert, sondern auch die historischen Stätten wurden bewahrt oder wiederhergerichtet. So findet man viele authentische Orte des „alten Westens“ auf dem Dakota Trail, der in der Form eines spiegelverkehrten L von Norden nach Süden am Flus s Missouri entlang und ann westwärts in die herrlichen Badlands führt, die ihren Namen wahrlich nicht verdient haben.

Das Winterquartier der Expedition von Lewis und Clark wurde in der Nähe der Stadt Washburn nachgebaut, rund 65 km nördlich von Bismarck. In Fort Mandan kann man alles über die Geschichte dieser Expedition erfahren.Das Heimatdorf von Sakakawea, eines der fünf Indianerdörfer am Knife River, steht als nationale historische Gedenkstätte unter Schutz.

Bismarck bietet Reisenden gute Hotels und Restaurants sowie ein Museum zur Geschichte dieses Staates. Am gegenüberliegenden Ufer des Missouri, südlich von Mandan, findet man Fort Abraham Lincoln State Park, das Fort, von dem General George Custer zu seiner letzten Schlacht ausritt: der Schlacht am Little Bighorn, in der Custers Armee von den Indianern unter Sitting Bull vernichtend geschlagen wurde.

Medora, ein kleines Städtchen in den Badlands, lockte 1883 den jungen Theodore „Teddy” Roosevelt nach North Dakota und ist aus gutem Grund die beliebteste Touristenattraktion des Staates. Innerhalb des heutigen Theodore-Roosevelt-Nationalparks findet man dort heute noch eine seiner Ranchhütten, die Maltese Cross Ranch. Ein knapp 60 km langer Rundweg führt durch die einzigartigen Landschaften dieses Parks.Der „Maah Daah Hey Trail” ist ein Paradies für Mountainbiker und bietet anspruchsvolle Touren durch den Park. Sehr sehenswert ist das Medora Musical – eine Mischung aus Country-,Western- und Gospel- Musik –, das während der Sommermonate im beeindruckenden Burning Hills Amphitheatre vor der Kulisse der Badlands aufgeführt wird.

North Dakota besitzt vier Staatsforste und mehr Wildschutzgebiete als jeder andere Staat der USA.Wer mit dem Auto durch North Dakota reist, sollte unbedingt die Fernstraßen verlassen und den markierten Panoramastraßen („Scenic Byways and Backways”) folgen. Besonders empfehlenswert ist der „Enchanted Highway” durch die weite Prärie, der von riesigen Metallskulpturen des Künstlers Gary Greff gesäumt ist.

Selbstverständlich lohnt es sich auch, in diesen Gebieten abseits der Hauptverkehrsadern zu rasten, zu wandern, zu reiten, zu angeln, mit dem Fahrrad oder dem Kanu zu fahren oder eine der vielen anderen Frischluftaktivitäten auszuüben, die sich hier anbieten.

Klima

North Dakota ist ein typisches Beispiel für das Kontinentalklima; der Staat befindet sich weit entfernt von großen Wasserflächen, die das Klima mäßigen könnten. Deshalb reicht die Spanne von drückend heißen und trockenen Sommern bis hin zu bitterkalten Wintern. Warme Luftmassen aus dem Golf von Mexiko und kalte Luftmassen aus den Polargebieten sorgen oftmals für starke Winde, die in und aus der Region wehen.

Im Sommer führt das Zusammentreffen von arktischen und tropischen Systemen an jährlich 20 bis 40 Tagen zu Gewitterstürmen. Die Gewitter können sehr heftig werden und zu Hagelschauern und manchmal auch zu Tornados führen. Tornados sind nicht selten und treten meistens im südöstlichen Viertel des Staates auf. Im Winter tendiert das Wetter zu stabileren Verhältnissen: Kalt und trocken, mit gelegentlichem Schneefall. Trotzdem kann der konstante Wind zu jeder Zeit im Winter Schneestürme hervorrufen. Schwere Schneestürme, manchmal sogar als Blizzard klassifiziert, treten gewöhnlich im späten Winter und zeitigen Frühjahr auf.