In den USA wird bar cash im allgemeinen bis etwa 25 $ Kleinbeträgen bezahlt.
Sonst ist die Kreditkarte das eigentliche Zahlungsmittel. Die Kreditkarte wird zum Beispiel beim Anmieten eines Autos verlangt (Kautionsgestellung, die sonst bar erfolgen muss), oder beim Einchecken im Hotel als Sicherheit für abzurechnende Nebenleistungen wie Telefon usw. Auch bei Erkrankungen ist die Kreditkarte nützlich, weil sie zum Bezahlen von Arzt- und Krankenhausrechnungen ohne weiteres akzeptiert wird. Am gängigsten sind Eurocard/MasterCard und Visa. American Express und Diners werden nicht überall akzeptiert (Abhängig von der Höhe die die Händlern an Provision zu zahlen haben).
In Deutschland ausgegebene Kreditkarten haben den Service, dass die Haftung bei Verlust auf einen bestimmten Betrag begrenzt ist, und zwar selbst dann, wenn der Verlust der Kreditkartenorganisation bzw. dem ausgebenden Kreditinstitut verspätet angezeigt wurde. Die Mitnahme von Kreditkarten ist daher grundsätzlich anzuraten.
Allerdings sollte man sich über die im Inland berechneten Nebenkosten rechtzeitig informieren. Die Beschaffung von Bargeld mittels Kreditkarte ist in der Regel mit teuren Gebühren, die das heimische Bankkonto belasten, verbunden und weniger empfehlenswert. Dies sollte auf den Notfall beschränkt sein. Hier sind meist bis zu 4 Prozent, mindestens aber 5 Euro als Gebühren fällig.
Die Bezahlung von Rechnungen mittels Kreditkarte ist eher zu empfehlen.
Die Höhe des Kreditrahmens je Karte ist begrenzt und wird bei Vertragsabschluss dem Kunden mitgeteilt. Alle Käufe usw. per Kreditkarte werden auf den Kreditrahmen angerechnet bis sie durch Zahlung ausgeglichen werden. Wird der Kreditrahmen durch mehrere Käufe oder Groß-Käufe überschritten, wird die Kreditkarte für weitere Benutzungen automatisch gesperrt und damit während der weiteren Reise nutzlos. Klären Sie daher vor Reisebeginn die Höhe des verfügbaren bzw. benötigten Kreditrahmens mit Ihrer Kreditkartengesellschaft. Beachten Sie dabei, dass ggf. auch Garantiebeträge den Kreditrahmen belasten können. So buchen amerikanische Autovermieter die vereinbarten Garantieleistungen häufig bereits bei Vertragsabschluss in voller Höhe ab (und stornieren dies nach Fahrzeugrückgabe). Händler usw. sind gehalten, ab bestimmte Kaufpreishöhen vor dem Akzeptieren einer Kreditkarte deren Bonität nachzufragen. Ist der Kreditrahmen überschritten, wird der Händler usw. die Kreditkarte nicht mehr annehmen.
Um Probleme mit nicht berechtigten Belastungen zu vermeiden sollte man nach jeder Bezahlung die Belege aufbewahren, denn nur über den Beleg kann die zutreffende Belastung durch den Kunden nachgewiesen werden!
Durchschläge und Kohlepapier der Belege nicht vor Ort in den Abfall werfen, sondern mitnehmen (Betrüger könnten leicht an die Kartendaten kommen),
beim Ausfüllen des Kartenbelegs links und rechts neben dem Betrag keine Leerstellen offen lassen ( streichen), die Summe auf dem Beleg muss in der ?Total-Zeile stehen und die Währung richtig eingetragen sein, Blankunterschriften grundsätzlich vermeiden, bei Abreise aus dem Hotel, Rückgabe des Mietwagens usw., eine verbindliche Abrechnung und die Vernichtung des Blankobelegs verlangen, Kontoauszüge genau prüfen und spätestens 4 bis 6 Wochen nach Eingang der Abrechnung schriftlich reklamieren.
Wird die Kreditkarte gestohlen, ist folgendes sofort zu veranlassen:
Die telefonische Sperrung der Karte über die Notfall-/Service-Nummern des Kreditkartenanbieters, wenn nötig auch zusätzlich über die Hausbank; Erstattung einer Diebstahl-Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei, wird häufig in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen gefordert.
Für jede Abbuchung liegt die Beweislast beim Kreditkartenunternehmen. Haben Sie einen Beleg unterzeichnet, ist der Beweis grundsätzlich erbracht. Haben Sie jedoch keinen Beleg unterzeichnet, muss der Betrag auf Wunsch des Kunden zurückgebucht werden. Grundlage hierfür sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Hinweis:
Seit Juli 2005 gibt es eine einheitliche Sperr-Nummer in der Bundesrepublik Deutschland:
+49 116 116
Innerhalb Deutschland ist das Gespräch kostenlos, aus dem Ausland muss man die Gesprächskosten zahlen.
Die vollständige Liste der angeschlossenen Organisationen gibt es im Internet unter
www.sperrnotruf.de
Informationen erhält man auch auf den Internetseiten der Kreditkartenorganisationen:
www.mastercard.com - www.visa.de - http://www.americanexpress.com
Reiseschecks
Abgesehen von einer kleinen Geldsumme in bar für die ersten Ausgaben wird auch die Mitnahme von Reiseschecks in US-Dollar empfohlen. Diese werden in Restaurants oder Geschäften wie Bargeld behandelt. (Man bekommt beim Kauf der Reiseschecks einen besseren Wechselkurs als bei Bargeld und bei einem Verlust werden sie ersetzt.)
In den USA können Sie mit der ec-Karte an vielen Geldautomaten Bargeld besorgen und weitere Zahlungen vornehmen.
Voraussetzung: auf der Karte befindet sich das Zeichen. Die Gebühren sind günstiger, als wenn man mit der Kreditkarte Geld holt.
? Im Geschäft oder Restaurant fragen Sie einfach nach Maestro, zeigen Sie die Karte und bitten Sie den/die Kassierer/-in die Karte durch das Kartenlesegerät zu ziehen.
? Achten Sie darauf, dass der Magnetstreifen nicht beschädigt ist. Im Zweifelsfall lassen Sie sich rechtzeitig vor dem Urlaub eine neue Karte ausstellen.
? Achten Sie ebenfalls darauf, dass die Karte ausreichend lange gültig ist. Das letzte Jahr, in dem Ihre Karte eingesetzt werden kann, finden Sie auf dem Unterschriftsstreifen (z. B. 05, 06 etc.) bzw. auf der Kartenvorderseite. Normalerweise erhalten Sie von Ihrer Bank rechtzeitig vor Ablauf eine neue Karte.
? Führen Sie vorsichtshalber immer auch einen Ausweis mit. Bei routinemäßigen Sicherheitsüberprüfungen könnte danach gefragt werden.